Der alte Mann und das Klima

Es war ein Vergnügen, den Buhmann der internationalen Klimabürokratie sprechen zu hören. Am Mittwoch, den 15. September 2010 stellte Fred Singer auf Einladung des wirtschaftspolitischen Sprechers der FDP Bundestagsfraktion, Paul Friedhoff, in kleiner Runde seine Sicht der Dinge dar. Der 85 jährige gebürtige Wiener, der als Jugendlicher zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in die USA emigrierte, entschuldigte sich vorab charmant für sein Kinderdeutsch und sprach in der Tat in klaren Worten. Er habe gute Nachrichten. Kopenhagen sei gescheitert. „Wir müssen den Chinesen und Indern dafür danken.“
Mit diesem Satz gewinnt der kleine freundliche alte Herr mit Cowboy-Schlips meine Sympathie, denn es steckt mehr darin als nur der Verweis auf die Tatsache, dass sich die aufstrebenden asiatischen Mächte nicht zu massiver CO2-Reduzierung verpflichten lassen. In Singers Worten höre ich auch Respekt für die Einstellung der Asiaten. Armut, sagt er, könne nur durch Wachstum überwunden werden. Und das hält er für ein hehres Ziel. Es mag ihm bewusst sein, dass ein Gutteil der hier zelebrierten Klimaretterei der Angst vor den dynamischen, fortschrittsorientierten China geschuldet ist. Das Kioto-Protokoll habe Billionen gekostet und nichts gebracht. Warum? Weil in Hinblick auf das Klima das Folgende gelte:

  1. Das Klima ändert sich immer. (Die nächsten 200 Jahre wird es wohl wärmer werden, dann dürfte es wieder in Richtung Eiszeit gehen)
  2. Der Mensch ist nicht verantwortlich für die Veränderung des Klimas
  3. Menschen verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre. Die CO2-Konzentration nimmt zu. Das hat vielleicht einen Einfluss, aber einen unbedeutenden.
  4. Der Weltklimarat IPCC gibt dem CO2 die Schuld an der aktuellen Klimaerwärmung, hat aber keine Beweise dafür.
  5. Das NIPCC (Nongovernmental International Panel on Climate Change) gibt dem CO2 nicht die Schuld.
  6. Es gibt keinen Konsens. Die Skeptiker werden gewinnen.

Weiterlesen bei NOVO Argumente …