Wie viele Menschen kann der Planet ernähren?

2011 ist das Jahr, in dem die Weltbevölkerung die 7 Milliarden-Marke überschreiten wird. Wie im Jahr 1999, als wir die 6 Milliarden, im Jahr 1986, als wir die 5 Milliarden, und im Jahr 1974, als wir die 4 Milliarden überschritten, werden wir gewiss auch in diesem Jahr fragen: Wie lange kann das Wachstum weitergehen? Für die meisten Menschen ist das eine bange Frage. Sie können sie nicht beantworten. Aber sie sind besorgt. Zu Unrecht. Denn wenn wir die Entwicklung der letzten Jahrzehnte betrachten, haben wir allen Grund zum Optimismus. Der noch zu erwartende Anstieg auf rund 10 Milliarden Menschen bis zur Mitte des Jahrhunderts ist eine Herausforderung, die durchaus zu meistern ist.

Während sich die Weltbevölkerung seit 1950 mehr als verdoppelt hat, konnte die Getreideproduktion im gleichen Zeitraum verdreifacht werden. Pro Kopf produzieren wir heute 40% mehr Nahrungsmittel als in den 1950er Jahren. Und nicht nur bei der Ernährung geht es bergauf. Der Wissenschaftsautor Matt Ridley resümiert in seinem im Herbst auch in Deutsch erscheinenden Buch The Rational Optimist: „Vergleicht man das Jahr 2005 mit dem Jahr 1955, so verdiente der Durchschnittsmensch auf diesem Planeten (inflationsbereinigt) fast dreimal so viel Geld, nahm ein Drittel mehr Kalorien zu sich, die Kindersterblichkeit war auf ein Drittel gesunken und die Lebenserwartung um ein Drittel gestiegen.“

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